PEFKOCHORI - KASSANDRA, CHALKIDIKI


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Pefkochori liegt etwa 105 km von Thessaloniki entfernt auf dem südöstlichen Teil der Halbinsel Kassandra. Der Name gibt einen Hinweis auf die grüne Landschaft, Pinienwälder und Olivenhaine, die den Ort umgibt (Pefkochori übersetzt ‚Dorf der Pinien').
Überlieferungen zufolge hieß der Ort zuvor Kapsohora (‚Καψόχωρα' – verbranntes Land) und bezieht sich auf einen Brand um 1805. Vorherige Namensgebungen sind nicht mehr bekannt.
Der ältere Teil des Dorfes Pefkochori besticht durch die regional typischen, kleinen Gassen und schönen Gärten.
Die Anfänge des Tourismus leiteten die ersten Besucher in den frühen 70er Jahren ein.
Seitdem hat sich an der Umgebung einiges geändert, die Infrastruktur hat sich an den wachsenden Tourismus angepasst. Durch sein mildes Klima, die schönen Landschaften und seine langen Strände hat sich Pefkochori schnell als Urlaubsresort etabliert. Neben luxuriöse Hotels gibt es viele Apartments und kleine Pensionen. Im Zentrum und entlang der Standpromenade gibt es eine große Auswahl an Geschäften sowie typischen Tavernen, luxuriöse Restaurants, Nachtclubs, Musikbars, Cafés, Beachbars und einen Jahrmarkt.
In den Sommermonaten besticht Pefkohori mit einem sehr intensiven Nachtleben inklusive vieler guter Livemusikveranstaltungen mit lokalen Künstlern.
Pefkochori ist Gastgeberstadt der bekannten Regatta ΙΤΕΝΒΑ. Die Boote starten von dem nahegelegenen Naturhafen Glarokavos. Diese große, wunderschöne Lagune wird von Meerwasser gespeist. Die Wasserbrücke zum Meer führt durch eine beeindruckende Naturformation, umgeben von Dünen, weiten Strandlandschaften und Pinienwäldern. Teile der Lagune werden als Hafen genutzt und sind der Ausgangspunkt vieler privater und kommerzieller Ausflüge durch die Ägäis.

Gegründet wurde das Dorf Pefkochori vermutlich im späten 16. Jahrhundert und war zu dieser Zeit der osmanischen Herrschaft eins der 12 Siedlungen auf der Halbinsel.
Im nordwestlichen Teil des Hafenbereiches wurden bei Ausgrabungen die Überreste einer antiken Siedlung gefunden, bei denen es sich sehr wahrscheinlich um die einer römischen Kolonie handelt.
Im gleichen Gebiet wurden auch ein Münzschatz mit der Prägung des Thrakischen Königs Lysimachos (griechisch: Λυςίμαχος) zu Tage gefördert.
Um 1590 gehörte das Gebiet zu dem großen Klostergut ‚Ander' zu dem Iviron-Kloster, bevor es vor dem Krieg der Region angeschlossen wurde.
Von den historischen Bauwerken von Pefkochori ist heutzutage nur die teilweise erhaltene Windmühle übrig.
Die Einwohner von Pefkohori nahmen an der Revolution von 1821 teil.

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Pefkochori auf der Landkarte